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Der Huzule

Der Huzule...

ein ausdauerndes, selbstbewußtes und nervenstarkes Pony

Rasseportrait des Huzulenponys

Ein typischer Huzule

weist Zebrastreifen an den Beinen vor.


Herkunft:
Der Huzule stammt aus der Huzulei, einer Bergregion in den Karpaten. Den Namen "Huzule" kann man frei mit "Räuber" oder "Dieb" übersetzten, und geht auf einen Volksstamm aus den Karpaten zurück.
Heute werden Huzulen vor allem in Polen, Rumänien, der Slowakei und in Tschechien gezüchtet. Aber auch in Deutschland und Österreich etabliert sich inzwischen eine kleine aber feine Zuchtpopulation. Einzelne Tiere finden sich noch in der Ukraine und auch in Ungarn werden noch Huzulen gezüchtet.

Exterieur:
Huzulen sind Bergponies. Es sind kleine, stämmige Pferdchen im Stockmaß zwischen 1,35 m und 1,45m. Sie besitzen kräftige, kurze Beine, starke Gelenke und gute, harte Hufe.
Huzulen stehen im Rechteckformat. Der Widerrist meist nicht sehr stark ausgebildet und geht in einen starken, kurzen Rücken über. Die Kruppe ist breit und oft abgeschlagen, der Schweif tief angesetzt. Das Langhaar ist voll und lang. Der charaktervolle Kopf sitzt auf einem kurzen, oft sehr kräftigen Hals. Huzlen besitzen kleine Ohren, manchmal ein leicht konkaves, manchmal ein ponyhaft wirkendes Profil, große Nüstern und lebhafte Augen. Alles in Allem ein oft sehr ausdruckstarkes Gesicht.
Die vorherrschenden Farben sind Falben und Braune in allen Schattierungen. Auch dunkle Farben und annähernd schwarze Tiere sind zu finden. Sogar einige seltene Schecken sind in der Zucht. Allerdings sind es sehr wenige Tiere und deshalb eher schwer zu bekommen. Nicht erwünscht sind Schimmel, Stichelhaarige und Tigerschecken. Auch sind bei Zuchttieren weiße Abzeichen nicht unbedingt erwünscht, sofern es sich nicht um eine Schecklinie handelt. Erwünscht sind aber immer die typischen Wildpferde-Abzeichen, wie Aalstrich, Schulterkreuz und Zebrastreifen.

Interieur:
Huzulen sind intelligente und selbstbewusste Ponies. Sie sind gutmütig und besitzen einen ehrlichen Charakter und sind daher bei konsequenter Erziehung und richtiger Förderung auch als Anfänger-und Kinderreitpferde geeignet. Einige Vertreter finden sich dabei auch als Therapie-oder Schulpferd wieder. Durch ihre Ausdauer und Selbstständigkeit sind sie beliebte Wanderreitpferde. Doch genau diese Selbstständigkeit verleitet so manchen Huzulen dazu, auch mal das Steuer in die Hufe zu nehmen, und auszutesten, wer denn hier nun der Boss sei. Sie sind robuste, nervenstarke Ponies, die, wenn man sie erst mal überzeugt hat, fleißig und leistungsbereit für alles zu gebrauchen sind. Sie können sowohl im klassischen als auch im Westernreitstil ausgebildet werden, und können dort auch in kleineren Leistungsklassen überzeugen. Durch ihre Lernbereitschaft und die schnelle Auffassungsgabe kann man ihnen auch kleinere und größere "Kunststückchen" beibringen, die sie mit Begeisterung zur Schau stellen. Außerdem machen sie auch als Gespann vor einer Kutsche eine wirklich gute Figur und begeistern so manchen Fahrer.
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Informationen findet man beim betreuenden Zuchverband, oder den zuständigen Rassesprechern, die bereitwillig Auskunft geben und auch beim Kauf beratend und vermittelnd zur Seite stehen.

www.spezialpferderassen.de
www.huzulen-konikpferde.de

Sandra vom Spezialrassen-Online Team

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