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Koniks

Ein Konik liebevoll in Szene gesetzt von:

Frau Ramona Duenisch

Rasseportrait Koniks:


Herkunft:
Koniks kommen ursprünglichen aus den Steppen und Wäldern Polens und Weißrusslands.
Heute werden die Koniks hauptsächlich noch in ihren Ursprungsländern, aber auch bereits in Deutschland und Österreich erfolgreich gezüchtet.
Diese extrem langlebigen und widerstandsfähigen Ponies galten in Polen bis 1798 noch als offizielles jagdbares Wild.

Exterieur/Interieur: Der Konik ist zoologisch betrachtet ein Nachfahre des ausgestorbenen Tarpans und somit als eine Unterart anerkannt.
Dieses recht anspruchslose Pferdchen (Konik = „Pferdchen“) erreicht ein Stockmass zwischen 1,30 und 1,40m. Der mittelgroße Kopf, oft im konkaven Profil und kurzer Maulpartie, geht in einen kurzen, kräftigen und breit aufgesetzten Hals über. Schulter und Rumpf sind lang, wobei die Kruppe kurz und abgeschlagen ist. Die kurzen, kräftigen Beine sind mit kleinen, widerstandsfähigen Hufen ausgestattet.
Das Deckhaar ist mausgrau in allen Hell- und Dunkelschattierungen, der Kopf ist meist dunkler als der Rumpf. Im Winter werden manche Tiere fast komplett weiß. Helle Abzeichen sind bei Zuchttieren gänzlich unerwünscht. Das Langhaar kann hell meliert bis schwarz sein. Beim Konik treten noch die ursprünglichen Wildzeichnungen wie Schulterkreuz, Aalstrich und Zebrastreifen an den Beinen auf. Die Fohlen kommen in einem hellen apricot zur Welt und wechseln erst beim Verlust des Fohlenfelles in ihre graue Jacke.
Er ist in seinen Bewegungen fleissig und flott, mit guten Grundgangarten, die bei entsprechender Förderung bis zum Leistungsniveau A gefördert werden können. Überdies hinaus gelten diese Pferdchen auch heute immer noch als äußerst belastbare und zuverlässige Freizeitpferde. Bei uns finden sie vorwiegend als Kutsch – oder Wanderreitpferd Verwendung. Aber auch in kleinen Dressur- und Springprüfungen, sowie in der Westernreiterei kann man sie heute schon sehen.

Koniks sind temperamentvolle, leistungsbereite Ponys. Sehr menschenbezogen, mutig, klug und mit einer guten Portion Charakterstärke ausgestattet. So können sie manchmal etwas eigensinnig, aber nie böse, auftreten. Als reine Kinder- und Anfängerponys sind nur einige wenige Exemplare geeignet, doch bei guter Erziehung und konsequentem Umgang können sie sogar im Schulbetrieb gute Lehrer sein, oder im therapeutischen Bereich als Helfer eingesetzt werden.

Koniks sind langlebige, fruchtbare und robuste Pferdchen. Am wohlsten fühlen sie sich in einem Offen-oder Laufstall mit genügend Artgenossen. Sie sind extrem leichtfuttrig und sehr gute Futterverwerter.

Betreut werden die Koniks u.a. vom Spezialrassenzuchtverband in Bayern. Ansprechpartner ist hier Herr Walter Hanke, aus Heimberg bei Regensburg.

www.spezialpferderassen.de
www.huzulen-konikpferde.de

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