Das Dölepferd aus Norwegen

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Blickpunkt Dölepferd

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Ursprung dieser Rasse:

Das Dölepferd ist eine einheimische norwegische Pferderasse. Es wurde früher sowohl „Gudbrandsdalspferd“ als auch „Østlandspferd“ genannt, was auf die frühere geografische Anknüpfung dieser Rasse hinweist.
Weil es nach seiner äußeren Erscheinung und im Typ sowohl dem Friesenpferd, als auch dem Fellpony und dem Dale ähnelt, kann davon ausgegangen werden, dass alle aus der gleichen vorgeschichtlichen Art hervorgegangen sind.


Es kam vermutlich zu Kreuzungen mit einheimischen Rassen, als Händler und Kaufleute ihre Pferde zwischen dem 5. und 9. Jahrhundert bis nach England und Norwegen brachten."
Seit Ende des 18. Jahrhunderts wurde es offiziell als Kulturrasse anerkannt. 1947 beschloss das norwegische Landwirtschaftsministerium, dass der offizielle Name „DØLEHESTEN“ - DÖLEPFERD - sein sollte.

Schon um 1870 wurde der Standardtyp des DÖLEPFERDES festgelegt, als man sich nach einigen Diskussionen entschloss, die etwas schwerere Ausgabe als Standard zu verwenden. Der Hengst „Veikle Balder 4“ gilt als Stammvater für das DÖLEPFERD. Er war der erste Hengst Norwegens, der frei mit den Stuten in die Berge gehen durfte. Er deckte in Heimdalen und Sikkilsdalen in den Jahren 1862 - 1869. Das erste Stutbuch des Dölepferdes erschien 1914.



Einsatzmöglichkeiten:
Früher wurde das DÖLEPFERD in erster Linie als Arbeitspferd in der Wald- und Forstwirtschaft eingesetzt. Das Exterieur und der Charakter des Pferdes sind davon geprägt. Die Mechanisierung der Land- und Forstwirtschaft hat zu weniger Nachfrage von so schweren Pferden geführt. Das Dölepferd behielt trotzdem immer noch seine treuen Anhänger, die die besonderen Eigenschaften dieserr Rasse zu schätzen wissen.
In der letzten Zeit erlebt die Rasse der DÖLEPFERDE in Norwegen eine Renaissance: Diese Pferde wieder vermehrt in traditioneller Arbeitsweise eingesetzt. Aber die Vielfältigkeit dieser Rasse macht sie als Freizeitpferd sowohl für das Reiten, als auch für das Fahren interessant.
Denn die DÖLEPFERDE zeichnen sich aus durch Ruhe, Trittsicherheit, Durchstehvermögen, schöne Gänge, Eleganz der Bewegungen, Gutmütigkeit und Leistungsbereitschaft.


Exterieur:
Das DÖLEPFERD ist ein langgestrecktes Pferd mit guter Körpermasse, gut entwickelter Muskulatur sowie guter Beinqualität und Stellung der Beine. Stockmaß zwischen 148 -156 cm.
Der Kopf soll mittelgroß und der Hals nicht zu kurz sein.
Die Brustpartie soll breit und tief sein. Der Rücken und die Lenden sollen muskulös, die Kruppe lang, breit und muskulös sein.
Die häufigsten Farben sind Rappen und Braune. Aber außer Schecken kommen alle Farbvarianten vor. Abzeichen wie Blesse und Sterne sind häufig.

Ausbreitungsgebiet:
Im Jahr 2000 wurde die Anzahl der DÖLEPFERDE auf ca. 4.000 Tiere geschätzt. Vor 50 Jahren gab es in Norwegen noch ca. 100.000 Tiere dieser Rasse. 2004 wurden 175 Fohlen eingetragen. Das DÖLEPFERD ist überall in Norwegen anzutreffen, die Mehrzahl allerdings überwiegend in Ostnorwegen.
In Deutschland gibt es unseres Wissens zur Zeit drei Exemplare dieser Rasse.


Weitere Rasseentwicklung:
Durch Einkreuzung von Trabern entstand die eigenständige Rasse: Norwegischer Kaltbluttraber.
Diese Rasse wird überwiegend für Trabrennen genutzt.

Einsatzmöglichkeiten für das Dölepferd:
Reit-, Wagen- und Familienpferd, Breiten- und Fahrsport, Voltigieren, Einsatz als Therapiepferd und für Behinderte.


Besondere Merkmale:
ehrliches, gutes und ruhiges Gemüt, robust, anspruchslos, ausgeglichen, gelehrig, leistungsstark und langlebig.

Artikel und Fotos mit freundlicher Genehmigung entnommen von:
www.doelepferde.de .

Weitere Informationen zu den liebenswerten norwegischen
Doelepferden entnehmen Sie bitte dieser Seite!



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